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Die Honigbiene

 

Die Honigbiene gehört zu den Staatenbildenden Insekten.

  • Ein durchschnittliches Bienenvolk besteht aus einer Königin, fünfhundert bis max. 2000 Drohnen
    ( männliche Bienen ohne Stachel ) und ca. 30.000 bis 60.000 Arbeiterinnen, die im Laufe ihres nur 60 tägigen Lebens immer neue Aufgaben zu erfüllen haben: zuerst sind sie "Putzbienen", danach Ammen für die Bienenlarven, Baumeister für die Waben, sie sammeln und verarbeiten Pollen und den begehrten Honig und bilden den königlichen Futtersaft (Weisselfuttersaft oder GeleeRoyale).
  • Eine Arbeitsbiene bringt von einem Sammelflug 25-35 mg Nektar oder bis 2,3 Mio. Pollenkörner zum heimatlichen Volk zurück. Das ist ca 1/3 ihres Körpergewichtes.
  • Für ein Glas Honig ( 500 g ) fliegt eine Biene 3 x um die Erde und muss  ca. 7 Mio. Blüten besuchen.
  • Die Fluggeschwindigkeit beträgt bis zu 30 km/h bei ca 7.200 Flügelschlägen pro Minute.
  • Durch eine Tanzsprache teilen sich die Bienen gegenseitig die besten Futterplätze mit.

    Quelle: Wikipedia
          Foto: Pixelio

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So tun die Honigbienen,
die durch die Regeln der Natur uns lehren,
zur Ordnung führen ein bevölkert Reich -
sie haben einen König und Beamte.

W. Shakespeare in "König Heinrich der Fünfte"

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Synonyme für Bienenfleiss:

Strebsamkeit, Schaffenslust, Streben, Tatendrang, Emsigkeit, Übereiffer, Energie, Ehrgeiz, Enthusiasmus, Fleiss, Geschäftigkeit, Hingabe, Inbrunst, Leidenschaft, Regsamkeit, Rührigkeit.

Quelle: Woxikon

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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie:

 

Honigbienen

Honigbiene

Systematik
Ordnung: Hautflügler (Hymenoptera)
Überfamilie: Bienen und Grabwespen (Apoidea)
Serie: Bienen (Apiformes)
Familie: Apidae
Unterfamilie: Apinae
Gattung: Honigbienen
Wissenschaftlicher Name
Apis
Linnaeus, 1758

Honigbienen (Apis) sind staatenbildende Fluginsekten aus der Überfamilie der Bienen (Apoidea). Die Gattung umfasst neun Arten von Honigbienen, acht davon kommen in Asien vor.

Wenn umgangssprachlich von Bienen oder Honigbienen gesprochen wird, sind fast ausschließlich europäische Rassen der inzwischen weltweit in der Imkerei gehaltenen Westlichen Honigbiene gemeint. In vielen asiatischen Ländern wird aber auch noch die dort ursprünglich vorkommende Östliche Honigbiene in einfachen Klotzbeuten oder Höhlungen von Mauern gehalten.[1] Zudem werden wild lebende Arten, vor allem die Riesenhonigbiene und die Zwerghonigbiene, in bescheidenem Umfang zur Honiggewinnung genutzt - dies wird als Honigjagd (honey hunting) bezeichnet. Der Kliffhonigbiene droht dadurch sogar die Ausrottung.

Generell kann bei den Honigbienen in höhlenbrütende Arten (Östliche- und Westliche H.) und solche, die frei hängende Nester bauen (Riesenhonigbiene, Zwerghonigbiene, etc.), unterschieden werden. Der Schutz von Höhlen, ermöglichte diesen Arten auch, sich sehr weit, aus den tropischen Regionen heraus, in gemäßigtere Klimazonen auszubreiten, wodurch sich regional verschiedene Bienenrassen herausgebildet haben. Eine natürliche Grenze stellte dabei meist das Vorhandensein von Gehölzen dar.

Die Gattung Apis ist auch die einzige Gattung der Unterfamilie der Apinae.

Details zu Honigbienen werden nicht hier, sondern im Hauptartikel Westliche Honigbiene beschrieben.

Inhaltsverzeichnis

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Die neun Arten der Honigbiene [Bearbeiten]

Systematik [Bearbeiten]

Honigbiene beim Pollensammeln
Honigbiene beim Pollensammeln

Bei der Erforschung der Honigbienen hat es in den nunmehr über zwei Jahrhunderten viele Entdeckungen gegeben, siehe auch Geschichte der Imkerei. Dabei sind viele Einordnungen in die Systematik (Taxonomie) vorgenommen und aufgrund weiterer Erkenntnisse wieder geändert worden. So hieß die heutige Östliche Honigbiene (Apis cerana) ursprünglich Japanische Honigbiene (Apis japonica), und die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) wurde vom Erstbestimmer selbst in Apis mellifica umbenannt, was aber in diesem Fall keinen Bestand hatte. Bei den Arten mit einem großen Verbreitungsgebiet, hauptsächlich Westliche und Östliche Honigbiene kommen noch regionale Varianten, sogenannte Rassen (Unterarten) hinzu. So gibt es heute z.B. immer noch eine Japanische Biene (Apis cerana japonica), aber eben nur als Teilmenge der übergeordneten Art.

In diesem Zusammenhang ist auch eine Veröffentlichung von Engel (1999)[2] zu sehen, nach der die Arten Apis laboriosa und die erst 1996 entdeckte Apis nuluensis zu Unterarten von Apis dorsata und Apis cerana herabgestuft werden. Es wird allerdings noch einige Jahre dauern, bis sich die neuen taxonomischen Bezeichnungen Apis dorsata laboriosa und Apis cerana nuluensis auch bei Fachleuten und in deren Veröffentlichungen durchgesetzt oder herumgesprochen haben.

Anders herum ist die Evolution natürlich nicht abgeschlossen. So ist z.B. die Kapbiene (Apis mellifera capensis) kurz davor, die Artengrenze zu überschreiten (s. Ruttner). Sie weicht in vielen ihrer Eigenschaften bereits sehr stark von den anderen Rassen der Westlichen Honigbiene ab.

 

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